Freiwillige Feuerwehr Merkers

 

 

 

Südthüringer Zeitung vom 13.02.2013

 

 

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Müllhaufen brannte,
neun Wehren im Einsatz

Auf dem Gelände einer Dorndorfer Recyclingfirma ist erneut ein Feuer ausgebrochen. Als Brandursache wurde zunächst Selbstentzündung vermutet.

 
Dorndorf – In der Nacht zum Dienstag ist auf einer Recyclinganlage am Ortsausgang Dorndorf in Richtung Merkers ein Feuer ausgebrochen. Eine Polizeistreife, die gegen 2.30 Uhr an dem Gelände vorbeifuhr, bemerkte starke Rauchentwicklung über der Anlage. Daraufhin kontrollierten  die Beamten das Gelände und alarmierten die Feuerwehr.

Ein Teil eines knapp zehn Meter hohen Müllberges mit schätzungsweise 800 Tonnen gemischtem Siedlungsabfall hatte in Flammen gestanden. „Zur Ursache kann ich bis jetzt nichts weiter sagen, wir müssen von Selbstentzündung ausgehen“, kommentierte Hans-Georg Limburg, Geschäftsführer des Unternehmens, den Vorfall. Die Polizeiinspektion Bad Salzungen konnte die mögliche Brandursache noch nicht bestätigen.

Hans-Georg Limburg erklärte, dass die ersten Einsatzkräfte gegen 2.45 Uhr eingetroffen seien. „Danach haben sie das Feuer relativ schnell in den Griff bekommen.“ Dank des schnellen Einsatzes der freiwilligen Feuerwehren habe sich der Brand nicht auf den gesamten Haufen oder benachbarte Müllhaufen ausgeweitet.

Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte von neun Feuerwehren aus dem Wartburgkreis im Einsatz. Neben Dorndorf, Dietlas und Merkers-Kieselbach, waren die Wehren aus Vacha, Oberzella, Tiefenort, Oberrohn und Frauensee vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Geisa rückte mit einem Schlauchwagen ebenfalls an.

Bis gestern Nachmittag waren noch Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu kontrollieren. Bagger zogen den Müllhaufen breit und setzten einzelne Haufen um, damit die Feuerwehr übrige Brandnester löschen konnte, erklärte der Dorndorfer Ortsbrandmeister Andreas Hermann. Zu dieser Zeit sei, so Hermann, auch noch ein Versorgungszug aus Gumpelstadt angefordert worden.

Menschen waren Polizeiangaben zufolge nicht zu Schaden gekommen, Umweltschäden habe es nach Angaben von Hans-Georg Limburg ebenfalls nicht gegeben. Auch Dr. Ulrich Feder, Leiter des Umweltamtes, bestätigte dies auf Anfrage. „Das Feuer war überschaubar. Größere Rauchentwicklungen und Beschwerden gab es daher nicht.“

Den wirtschaftlichen Schaden konnte der Geschäftsführer am Morgen noch nicht abschätzen. „Nach dem Löschen ist der Müll schwerer geworden.“ Es würden daher höhere Kosten für die Entsorgung der Brandrückstände aufkommen, so Hans-Georg Limburg. Die Landespolizeiinspektion Suhl sprach am Nachmittag in einer ersten Einschätzung von 30 000 bis 50 000 Euro Schaden. In der Vergangenheit ereigneten sich schon mehrfach Brände auf dem Firmengelände. Die Kriminalpolizei Suhl hat daher Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. svw

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Bis zum Nachmittag waren Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, um das Feuer zu kontrollieren. Foto: Sven Wagner