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Südthüringer Zeitung vom 22.01.2015

 

 

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Zwei Wohnungen unbewohnbar – zirka 70000 Euro Schaden

Eine Familie und ein Mann sind über Nacht in Dorndorf durch den Schlecker-Brand obdachlos geworden – die Gemeinde will helfen.

Dorndorf – Die Krayenberggemeinde versucht den Brandopfern zu helfen, bestätigte Bürgermeister Ingo Jendrusiak (parteilos) am Mittwoch auf Anfrage. Es handele sich um eine Familie mit Kind und einen alleinstehenden Mann, die über Nacht obdachlos geworden seien, sowie den Gewerbetreibenden, der die Büroräume nach dem Auszug von Schlecker übernommen hat.

Er, als Bürgermeister, sei während des Brandes am Dienstagabend mehrfach vor Ort gewesen. In der ersten Nacht seien die Geschädigten bei Bekannten untergekommen. Am gestrigen Mittwoch, 9 Uhr, habe es einen Termin mit den Betroffenen und dem Hauseigentümer in der Gemeindeverwaltung gegeben. Natürlich werde die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen.

Am Vormittag sei unter anderem Kontakt zu den Versicherungen der Geschädigten aufgenommen worden. Die wollten in den nächsten Stunden, spätestens bis zum Abend,
prüfen, inwieweit sie die Unterbringungskosten tragen können.

In der Zwischenzeit werde geprüft, welche möblierten Zimmer zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Fahrradherberge in Dorndorf wäre eine Möglichkeit, aber natürlich gebe es in Dorndorf auch private Zimmeranbieter, so der Bürgermeister.

„Eine leere Wohnung“ helfe in diesem Fall ja nicht weiter. „Wir werden helfen und wir helfen auch gern“, aber es handele sich nicht um gemeindeeigene Wohnungen und die Gemeinde könne weder die Pflichten des Hausbesitzers noch die der Versicherungen übernehmen, so Jendrusiak.

Am Mittwoch waren auch die Beamten des Kriminaldauerdienstes vor Ort. Wie Fred Jäger, der Pressesprecher der Polizei Suhl, bestätigte, werden die Ermittelungen von einem Spezialisten, einem Brandursachenermittler weitergeführt. Zurzeit es gebe noch keinerlei Hinweise zur Brandursache. Wie die Polizei Suhl am Mittwoch bestätigte, war das Wohn- und Geschäftshaus, die ehemalige Schlecker-Filiale in Dorndorf, am Dienstag in Brand geraten. Gegen 17 Uhr sei dicker Qualm aus den Kellerräumen des Gebäudes in der Lengsfelder Straße 22 gedrungen. Ein
vorüberfahrender Autofahrer habe das bemerkt und die Feuerwehr informiert.

Vom Keller habe sich das Feuer in das Büro im Erdgeschoss ausgebreitet. Auch die beiden darüberliegenden Wohnungen seien stark verqualmt worden. Wie die Polizei Suhl weiter mitteilt, sei die Statik des Hauses durch das Feuer sowie das Löschwasser stark beeinträchtigt,sodass das Haus gegenwärtig nicht bewohnbar ist. Es durfte nach Informationen des Bürgermeisters, der am Mittwoch einen Termin mit den Brandermittlern hatte, nicht betreten werden.

Der Hauseigentümer, der laut Suhler Polizei zur Brandzeit nicht zu Hause war, schätzt den
Schaden auf zirka 70 000 Euro. wei

Zum Nachdenken

Wichtige Hinweise

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Die ehemalige Schlecker-Filiale in Dorndorf blieb nach dem Brand vom Dienstagabend gesperrt. Foto: Heiko Matz

 

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