Freiwillige Feuerwehr Merkers

 

 

 

Südthüringer Zeitung vom 25.01.2016

 

.

Im Dorndorfer Recyclingpark hat es am Samstag zwei Mal gebrannt.

Foto: Heiko Matz

 

 

 

Startseite

Einsatzabteilung

Jugendfeuerwehr

Feuerwehrverein

Termine

Geschichte

Newsarchiv

Kontakt

Zum Nachdenken

Wichtige Hinweise

Impressum

Rechtsbelehrung

zurück zum Newsarchiv
Brände im Recyclingpark durch Hitzestau verursacht

Im Dorndorfer Recyclingpark hat es am Samstag erneut zwei Mal gebrannt. Ursache sei die Wetterlage, sagt Geschäftsführer Hans- Georg Limburg.
 

Dorndorf – Bei Bränden im Recyclingpark in Dorndorf waren am Samstag fünf Feuerwehren im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen liegt die Brandursache in der Selbstentzündung des auf dem Areal gelagerten Restmülls, teilte die Bad Salzunger Polizei mit.

Durch die starke Rauchentwicklung wurden die Anwohner der umliegenden Gemeinden gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 6.30 Uhr war Alarm ausgelöst worden und die freiwilligen Feuerwehren aus Dorndorf, Dietlas, Merkers, Kieselbach, Stadtlengsfeld und Vacha waren schnell vor Ort und konnten mit den Löscharbeiten beginnen.

Zusätzlich war ein Team der Schnelleinsatzgruppe des DRK Vacha im Einsatz. Gegen 10.30 Uhr war der Brand gelöscht und die Männer gingen an die Nachlöscharbeiten, die bis zirka 15 Uhr dauerten.

Sofortige Messungen in der Umgebung des Betriebes hatten ergeben, dass die Luft nicht belastet war.

Am Samstagabend um 19.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Dorndorf, Merkers, Kieselbach, Dietlas und Vacha erneut alarmiert, weil wieder ein Müllberg in Flammen stand. Dieser Einsatz war gegen 1.30 Uhr beendet.

Laut Geschäftsführer des Recyclingparks, Hans-Georg Limburg, werden die Halden rund um die  Uhr videoüberwacht, um jede Rauchentwicklung zu lokalisieren und sofort zu bekämpfen. Leider helfe das im Moment nicht sehr. Bedingt durch die Wetterlage könne die sich in den Halden entwickelnde Wärme nicht entweichen, es steige kein Rauch auf und durch den Hitzestau entstehen Brände, die erst spät entdeckt werden.

So war es bei den beiden Bränden am 9. Januar und so sei es auch am Samstag gewesen. Limburg betonte, dass im Recycling-Park alles getan werde, um Brände zu vermeiden. Leider gebe es keine hundertprozentige Sicherheit. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren. hm